Für die Baufinanzierung: Zinsen lange stabil halten

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lina

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Seit Jahresbeginn sind die Preise im Aufwind. Zum Leidwesen aller, die von den eigenen vier Wänden träumen, sind nicht nur die Immobilienkaufpreise gestiegen. Auch die Bauzinsen klettern langsam nach oben – und damit werden Kredite teurer.

Rechenbeispiel

Wie stark sich die steigenden Zinsen auf die monatliche Tilgung auswirken, zeigt dieses Beispiel: Für ein 200.000-Euro-Darlehen werden bei einem Zins von 2,5 Prozent und 2 Prozent Tilgung jeden Monat 750 Euro fällig. Bis zur vollständigen Tilgung kostet das Darlehen damit 92.239 Euro an Zinsen. Steigen die Zinsen bei gleicher Tilgung nur um 2 Prozent, erhöht sich die monatliche Belastung schon auf 1.083,33 Euro. Der gesamte Zinsaufwand der Finanzierung beträgt bereits 141.140 Euro. Ein Weg, um ansteigenden Zinsen zu begegnen, kann eine höhere Anfangstilgung sein. „Bei der Wahl eines höheren Tilgungssatzes wird das Finanzierungsvolumen schneller reduziert. Somit sinkt das Zinsänderungsrisiko für den Darlehensnehmer“, erklärt Patrick Kemper, Bauspar-Experte der WESPA.
„Unsere Finanzexperten gehen diese Fragen intensiv mit allen Baufinanzierern an – denn wir wollen, dass die
Kunden sich ihre Immobilie zuverlässig leisten können“, bekräftigt Kemper.

In Kombination mit einem Bausparvertrag lassen sich die Zinsen unabhängig vom Kapitalmarkt bis zur Zahlung der letzten Rate festschreiben.

Bausparvertrag

So rückt der deutliche Zinsanstieg der vergangenen Monate auch den vermeintlich konservativen Bausparvertrag für die Zinssicherung wieder in den Fokus. Patrick Kemper: „In Kombination mit einem Bausparvertrag lassen sich die Zinsen unabhängig vom Kapitalmarkt bis zur Zahlung der letzten Rate festschreiben. Die Immobilienerwerber bleiben bei der Rückzahlung sogar flexibel und können sämtliche staatlichen Förderungen optimal nutzen.“ (jöb)

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